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“…Warum er (Adorno) das Medium (Film) nicht als Teil der Realität selbst akzeptiert habe? Superamas leugnen es nicht. Big Brother ist so wirklich wie der Asphalt unter unseren Füßen, unser Neusprech und unsere Konsumfantasie. Baudrillards Simulacrum ist real und Guy Debords Spektakel der Boden dieser Tatsache. Längst haben die alten Herren der Frankfurter Schule ausgespielt. Die Reality Show verlangt nach einer zeitgemäßen, einer ‘Kritischen Theorie’.” Helmut Ploebst, DER STANDARD, 2003 (about BIG episode 1)
“…Although all of their work therefore seemed to relate in various ways to representation and consumption of imagery, there was no clear political polemic or ideological stance (although obviously there is an element of critique implicit in their fragmentary reproduction) and ultimately the audience had to develop their own analysis of products offered to them.” Martin Hargreaves, DANCE THEATRE JOURNAL, 2003
“…Ist das Werk von Superamas Kunst? Dieses Künstlerkollektiv spielt mit den Unterschieden zwischen Kunst und Kitsch, höherer und niedrigerer Kultur, Fernsehen und Theater… mit soviel Leichtigkeit, dass das beinahe vergessene Klischee der ‘postmodernen Kunst’ erneut geeignet scheint. Doch das ist ein zu einfacher Gedanke. Superamas spielt ein dermaßen kompliziertes Spiel mit den Unterschieden der Kunst und ihren verschiedenen Umfelden (institutionelle, technische, soziale, massenkulturelle…), dass in ihrem Werk der Unterschied zwischen Kunst und Nicht-Kunst einfach abseits steht. Dieses Künstlerkollektiv agiert dann auch im undeutlichen, aber schnell heranwachsenden Bereich der Postkunst…” Rudi Laermans, Brussels. KUNST VERSUS MASSENKULTUR Folge 4579945 (ein [kultursoziologisches] Fragment über das Werk von Superamas)
“ Weltbilder oder Bilderwelt? Das Künstlerkollektiv SUPERAMAS nutzt das Medium Video zur ironischen Hinterfragung der Gesellschaft, ihrer kukturellen Artefakte und klischees. Ein mosaikartiger Bilderbogen reiht historisches Filmmaterial, Werbespots und Dias im Fotoromanformat aneinander…” HINTERGRUND, Architekturzentrum Wien, 2003
“ Superamas haben mit ihren Performances und Installationen die Schallmauer des Schrillen durchbrochen und einige Versatzstücke mitgerissen, mit deren Sybolik sie abgründige Umgebungen und Handlungen vorführen. Superamas stehen außerhalb der ästhetischen Tanz-‘Matrix’ im künstlerischen Realraum, knüllen das Körperbild der Spektakelgesellschaft und entfalten es zu karikarturhaften Denkmälern des Konsums.” Helmut Ploebst, JAZZEIT, 2003
“ The purpose of their work is to gain an insight into our everyday world, especially by examining the position occupied by the body, the way it gives structure and meaning to its surroundings and, vice versa, how its role is thereby defined….by transferring a highly charged reality to an artistic context as a ready-made, the piece assumes a political nature….” Jeroen Peeters, JANUS, 2003
“ My ideal formula: original perspectives on contemporary realities, examined in a style that engages and entertains, by performers who use whatever means necessary.” Simon Dove, SPRINGDANCE, 2003
“…Und das französisch-österreichische Kollektiv SUPERAMAS ist geradezu ein Meister der Transmedialität.” Helmut Ploebst, TANZJOURNAL, 2003 |
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